Bestrahlung von innen

Brachytherapie/Seed-Implantation

Bei der Brachytherapie werden spezielle Hülsen, Schläuche, Stifte oder Nadeln direkt in das Organ implantiert. Die Implantate geben radioaktive Strahlen ab. Die Strahlen haben zwar nur eine geringe Reichweite (brachys = griechisch kurz), erzielen aber im gewünschten Zielvolumen eine hohe Strahlendosis, während das umgebende gesunde Gewebe weitgehend geschont bleibt. Die Brachytherapie wird vor allem bei Krebserkrankungen der Prostata, Gebärmutter und bei Kopf-Hals-Tumoren eingesetzt. Die Brachytherapie, auch „Nachladetherapie“ oder „Afterloading“ genannt, wird oftmals mit der externen Strahlentherapie kombiniert.

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Seed-Implantation bei Prostatakrebs

In Zusammenarbeit mit der Urologie am St. Josef-Hospital wird die Seed-Therapie seit 2009 in der Praxis Troisdorf durchgeführt. Diese Behandlung ist eine Sonderform der Brachytherapie, bei der kleine radioaktive Stifte (Seeds) unter Kurznarkose in den Tumor implantiert werden und auch nach Abgabe der vorausberechneten Dosis im Organ verbleiben. Sechs Wochen nach der Implantation wird die Lage des Seeds noch einmal geprüft. Weitere Kontrollen erfolgen vierteljährlich.

Diese Informationen geben nur erste Anhaltspunkte. Für ein persönliches und ausführliches Erstgespräch vereinbaren Sie bitte einen Termin.