Atemgesteuerte Bestrahlung

Atemgating

Bei der Behandlung von Brustkrebs und Lungenkrebs kommt die atemgesteuerte Bestrahlung (Atemgating) vor allem dann zum Einsatz, wenn bei der Bestrahlung der linken Brust oder des linken Lungenflügels ein Teil des Herzens im bestrahlten Gebiet liegt.
Prinzip dieser Technik ist es, dass das Herz beim tiefen Einatmen so weit im Brustraum absinkt, dass es außerhalb des Bestrahlungsbereichs liegt. Über ein Real-Time-Position-Management-System berechnet der Computer genau den Moment, in dem der Abstand zwischen Brust und Herz am größten ist. Verringert sich der Abstand, wird die Bestrahlung sofort gestoppt.

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Das Herz wird dank der atemgetriggerten Strahlentherapie geschont. Das Risiko an einem Herzinfarkt als Spätreaktion auf die Strahlentherapie zu erkranken, wird mit dieser Methode minimiert. Die Bestrahlungsdauer beträgt beim Atemgating maximal zwei Minuten.

Atemgesteuerte Strahlentherapie bei Brustkrebs

(3:12 Min.)

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